Klinisches Leistungsspektrum

Unsere Klinik für Neurologische Frührehabilitation (Phase B) umfasst 36 Betten.
Davon befinden sich 12 Betten auf einer so genannten Intermediate Care Einheit (IMC). Hier werden die Patienten durch intensives Monitoring überwacht  (Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz, EKG-Ableitung).

Unsere Klinik ist derzeit eine der wenigen Frührehabilitationskliniken in Bayern, die Patienten der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation (NNCHFR) mit Beatmungspflicht personell, technisch und räumlich versorgen kann. Für 4 Betten halten wir alle notwendigen technischen Standards für die Erbringung von Beatmungsleistungen vor.

Die wichtigsten Rehabilitationsziele bei Beatmungspatienten sind

  • das schrittweise Entwöhnen von der Beatmunsmaschine (prolongiertes Weaning)
  • die schnellstmögliche Rückkehr in ein weitgehend selbstbestimmtes Leben.

Aufnahmeindikationen und -kriterien für die Weaningplätze erfahren Sie über unser Zentrales Bettenbelegungsmanagement (ZBM).

Klinische Leistungen:

Prästationär

  • Konsil-Tätigkeit
  • ambulante Untersuchung hinsichtlich Abklärung einer Rehabilitationsfähigkeit
  • Formulierung der Zielsetzung


Stationär

  • Eingangsuntersuchung durch alle Therapiebereiche, ärztliche Untersuchungen, 
  • Komplettierung der Diagnostik: Elektrophysiologie: EEG, SEP, MEP, EMG, ENG
  • Bildgebung: CT, MRT
  • Internistische Diagnostik: Labor inklusive Liquorpunktion Duplexsonographie der hirnversorgenden extra- und intrakrankiellen Gefäße. EKG, transthoakale und transösophageale Chokardiographie, Sonographie
  • Tägliche ärztliche Visiten, Therapiezeit täglich ca. 300 Minuten
  • Wöchentliche Fallbesprechungen im therapeutischen Team
  • Rehabilitationsplanung: kurz-, mittel- und langfristige Zielsetzung, dabei
  • ständige Einbindung und Information der Angehörigen, insbesondere im Hinblick auf eine spätere häusliche Versorgung
  • Förderung des Bewusstseins und der Wachheit, der Kommunikationsmöglichkeiten, der oralen Nahrungsaufnahme sowie der Kontinenz
  • Psychologische / psychotherapeutische Gespräche und Beratung
  • Frühmobilisierung der Kranken, Vermeidung von Frühkomplikationen
  • Förderung der Selbständigkeit des Kranken, Verringerung der Pflegebedürftigkeit
  • Vermittlung zu weiterführenden Rehabilitationsmaßnahmen (z. B. Anschlussheilbehandlung = AHB, Geriatrische Rehabilitationsbehandlung = GRB)
  • Bei Verlegung nach Hause im Anschluss an die Frührehabilitation: Hausbesuch, Hilfsmittelverordnung, Anleitung der Angehörigen zu allen pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen; Entlassungsorganisation, Fallbesprechung mit dem Hausarzt.


Unbefristete Nachsorge

  • Hausbesuche
  • Organisation und ständige Anpassung von Pflege
  • Beratung betreffend alle Bereiche der weiteren Rehabilitation und Versorgung des Kranken.

Falls Sie Ihrem Angehörigen während einer notwendigen stationären Behandlung vertraute Nähe vermitteln möchten, dies jedoch aufgrund langer Anreisewege nicht möglich oder mit großen Umständen verbunden ist, bieten wir Ihnen eine komfortable und kostengünstige Unterbringung in unserem "Angehörigenhotel"

Chefarzt

Dr. Stefan Kölle
Facharzt für Neurologie und
Psychiatrie

Leitender Oberarzt
Dr. Markus Richter
Facharzt für Neurologie

Anfragen / Anmeldung zur stationären Aufnahme

Zentrales Bettenbelegungsmanagement (ZBM)

Montag - Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Tel.    09931 87 27930
Mail:   anmeldung-neurozentrum@mainkofen.de

Samstag, Sonntag, Feiertage und
täglich von 16.00 Uhr - 08.00 Uhr
Tel.    09931 87 153


Sekretariat

Beate Kargl
Tel. 09931 87 28010
Fax 09931 87 28099